Wildnis

Wilde Natur inmitten einer historischen Kulturlandschaft

Wildnis, hier ist nicht Unordnung oder Durcheinander gemeint, sondern eine, vom Menschen weitgehend, unbeeinflusste Naturlandschaft.  Die gibt es allerdings in unserer, vom Menschen seit Jahrhunderten  entwickelten "Kulturlandschaft" nicht mehr. Es gibt aber größere und kleinere Gebiete im Naturpark, die sich zur Wildnis entwickeln werden. In diesen Flächen, zumeist sind es Seen, Moore und Wälder, wurde die Bewirtschaftung eingestellt. Die Natur kann sich hier eigenständig, ohne die lenkende Hand von Bauern, Förstern oder Landschaftspflegern entwickeln.

Zu den Wildnisgebieten gehören Naturentwicklungszonen (bekannt auch als Totalreservate) in Naturschutzgebieten, besonders gesicherte Waldschutzgebiete und weitere, rechtlich festgelegte Landschaftsbereiche ohne Nutzung und Bewirtschaftung.

Besonders bedeutsam für die Wildnisentwicklung sind die Bereiche des Nationalen Naturerbes. Wertvolle Naturflächen im Eigentum des Bundes wurden in die Hände des Naturschutzes gegeben. Hierzu zählen auch ehemalige Militärstandorte. Im Naturpark Dahme-Heideseen sind dies die ehemaligen Militärflächen "Streganz" und "Storkow". Auf über 4.500 Hektar Fläche werden in mehreren Etappen einzigartige Naturräume für die Wildnis entwickelt.

Nationales Naturerbe - Bundesumweltministerium (BMUB)

Wildnisgebiete im Naturpark Dahme-Heideseen

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