Die Flatter-Ulme in Motzen

Der Grafikerin Inka Lumer gestaltet mit ihren Baumbildern die Kalenderblätter des JahreBuch 2017. Als kleine Serie durch das Jahr stellen wir Ihnen die Kalendermotive hier vor. Heute: Die Flatterulme an der Friedhofsmauer in Motzen.

Die Ulme hat einen Umfang von 4,80 Metern. Einstmals waren es sogar 6 Meter. Der Baum steht gewissermaßen »über« der ehemaligen Friedhofsmauer in Motzen. Gepflanzt wurde er während der Errichtung der neuen Kirche (1754–1755) als Symbol von Dauerhaftigkeit und Würde.

In Deutschland wachsen drei heimische Ulmenarten. Neben der Berg-Ulme gibt es die Feld-Ulme und die Flatter-Ulme.

Unsere Ulmen sind durch das Auftreten des »Ulmensterbens « im Bestand gefährdet. Der Ulmensplintkäfer überträgt hierbei einen Pilz. Dieser wiederum breitet sich im Splintholz aus und verstopft die Wasserleitbahnen. Die befallenen Bäume sterben dann später ab. Das Ulmensterben betrifft vor allem Feld- und Berg-Ulmen. Die Flatter-Ulme hat eine weniger rauhe Borke. Hier siedelt sich der Ulmensplintkäfer seltener an.

Inka: »Der Baum ist nun wirklich nicht groß, interessanter und malerischer kann ein Baum aber kaum wachsen.«

Hier finden Sie alle Beiträge des JahreBuchs 2017 als PDF

Gebiet

  • Naturpark Dahme-Heideseen