1. Entwurf der Managementpläne zu den FFH-Gebieten „Mahnigsee-Dahmetal" und "Dahmetal bei Briesen"- Hinweise können bis zum 26. Februar 2021 gegeben werden

Der 1. Entwurf der Managementpläne zu den FFH-Gebieten „Mahnigsee-Dahmetal" und "Dahmetal bei Briesen" (EU-Nr. DE 3848-302 und DE 3948-305, Landes-Nr. 237 und 751) sowie die dazugehörigen Karten stehen zum Download unten bereit. 

Die beiden FFH-Gebiete befinden sich im Landkreis Dahme-Spree in den Gemeinden Halbe und der Stadt Märkisch-Buchholz (Amt Schenkenländchen) sowie der Gemeinde Rietzneuendorf-Staakow (Amt Unterspreewald). Zentraler Bestandteil ist die Dahme-Niederung mit einem weitgehend natürlichen Flusslauf, extensiv genutztem Grünland, strukturreichen Wäldern und Mooren.    

 

Textfassungen :

Managementplan für das FFH-Gebiet "Mahnigsee-Dahmetal" (1. Entwurf)

Managementplan für das FFH-Gebiet "Dahmetal bei Briesen" (1. Entwurf)

Karten:

Karte 1: Landnutzung und Schutzgebiete (Lageübersicht) "Mahnigsee-Dahmetal"

Karte 2: Bestand und Bewertung der Lebensraumtypen des Anhangs I FFH-Richtlinie und weiterer wertgebender Biotope "Mahnigsee-Dahmetal"

Karte 3a: Habitate und Fundorte Wirbeltiere "Mahnigsee-Dahmetal"

Karte 3b: Habitate und Fundorte Wirbellose "Mahnigsee-Dahmetal"

Karte 4: Maßnahmen "Mahnigsee-Dahmetal"

Karte 6: Biotoptypen"Mahnigsee-Dahmetal"

Textkarte: Lage des FFH-Gebiets "Mahnigsee-Dahmetal"

Textkarte: Landwirtschaftsflächen des FFH-Gebiets "Mahnigsee-Dahmetal"

Zusatzkarte: Gewässerentwicklungsflächen "Mahnigsee-Dahmetal"

 

Karte 1: Landnutzung und Schutzgebiete (Lageübersicht) "Dahmetal bei Briesen"

Karte 2: Bestand und Bewertung der Lebensraumtypen des Anhangs I FFH-Richtlinie und weiterer wertgebender Biotope "Dahmetal bei Briesen"

Karte 3a: Habitate und Fundorte Wirbeltiere "Dahmetal bei Briesen"

Karte 3b: Habitate und Fundorte Wirbellose "Dahmetal bei Briesen"

Karte 4: Maßnahmen "Dahmetal bei Briesen"

Karte 6: Biotoptypen "Dahmetal bei Briesen"

Textkarte: Lage des FFH-Gebiets "Dahmetal bei Briesen"

Textkarte: Landwirtschaftsflächen des FFH-Gebiets "Dahmetal bei Briesen"

 

Hinweise, Anregungen oder konkrete Änderungsvorschläge zum Planentwurf können bis zum 26.02.2021 möglichst konkret zu einzelnen Kapiteln und Maßnahmen an das mit der Erstellung beauftragte Büro „planland“ (siehe Ansprechpartner) gerichtet werden.

Bei Bedarf und nach (telefonischer) Anmeldung können Sie ein analoges Exemplar in der Naturparkverwaltung Dahme-Heideseen (Sitz in Prieros) einsehen.

Die eingegangenen Hinweise werden im 2. Entwurf bzw. in der Endfassung des Managementplans berücksichtigt. Die Abschlussveranstaltung zur Vorstellung und finalen Abstimmung der Hinweise und Änderungen wird aufgrund der Corona-Gefährdungslage digital stattfinden: Die Ergebnisse aus der Konsultationsphase werden im Zeitraum vom 19.3. bis zum 2.4.2021 auf der Internetseite des Naturparks Dahme-Heideseen veröffentlicht oder können nach telefonischer Anfrage in diesem Zeitraum persönlich im Sitz der Naturparkverwaltung eingesehen werden. Hinweise zu dieser „digitalen Abschlussveranstaltung“ werden bis zum 2.4.2021 entgegengenommen.

 

 

Hintergrundinformationen:

Die FFH-Gebiete „Mahnigsee-Dahmetal“ und „Dahmetal bei Briesen“ zählen zu den über 600 Fauna-Flora-Habitat-Gebieten im Land Brandenburg. Zusammen mit den Vogelschutzgebieten bilden sie das europäische Schutzgebietsnetz „Natura 2000“. Gesetzliche Grundlage zur Ausweisung der FFH-Gebiete ist die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie aus dem Jahr 1992. Die im Naturpark Dahme-Heideseen liegenden 30 FFH-Gebiete sind zumeist bereits bestehende Naturschutzgebiete, wie auch die beiden NSG „Mahnigsee-Dahmetal“ und „Dahmetal bei Briesen“.

Für FFH-Gebiete in Brandenburg sollen in Zusammenarbeit von Planungsbüros, Landeigentümern und Nutzern Schutz- und Bewirtschaftungspläne (Managementpläne) erarbeitet werden. Grundlage hierfür ist das sog. Handbuch zur Managementplanung für FFH-Gebiete im Land Brandenburg. Die Naturparkverwaltung Dahme-Heideseen koordiniert diese Arbeiten und hat die Arbeitsgemeinschaft LB Planer+Ingenieure GmbH, Institut für angewandte Gewässerökologie GmbH, planland GbR und Natur+Text GmbH mit der Planerstellung beauftragt. Die verantwortlichen Mitarbeiter haben in den vergangenen zwei Jahren die für die FFH-Gebiete „Mahnigsee-Dahmetal“ und „Dahmetal bei Briesen“ maßgeblichen Lebensräume (bzw. Lebensraumtypen) und Tier-/Pflanzenarten untersucht und im Austausch mit den zuständigen Behörden Erhaltungs-/Entwicklungsziele und entsprechende Schutz- und Bewirtschaftungsmaßnahmen formuliert, die in dem Managementplan festgehalten werden.

Öffentlichkeitsbeteiligung: Im Rahmen der Managementplanung fanden neben den öffentlichen und behördeninternen Treffen der regionalen Arbeitsgruppe bisher vier weitere Einzeltermine mit den zuständigen Behörden (Umweltamt - untere Naturschutz- und Wasserbehörde; zuständiger Wasser- und Bodenverband) und Flächennutzern statt, um die fachlich erforderlichen Maßnahmen für die maßgeblichen Lebensräume und Arten gemeinsam zu erörtern und abzustimmen.

FFH-Managementpläne sind verbindliche Fachpläne für die Naturschutzverwaltungen. Sie sind für Eigentümer und Nutzer nicht verbindlich, zeigen jedoch auf, was aus naturschutzfachlicher Sicht notwendig ist, um die gefährdeten Lebensräume und Arten in FFH-Gebieten zu schützen und zu fördern. Ziel ist, die in den Managementplänen vorgeschlagenen Maßnahmen möglichst einvernehmlich mit den Eigentümern und Nutzern umzusetzen. FFH-Managementpläne liefern die unterstützende Basis für zuständige Landesbehörden, Landeigentümer und Nutzer u.a. für die Beantragung von Fördergeldern und die spätere Umsetzung von Maßnahmen.

Insbesondere für das Land Brandenburg bzw. die Naturschutzverwaltung besteht die Verpflichtung, einen günstigen Erhaltungszustand der Arten und Lebensräume zu sichern oder zu entwickeln.

Informationen zum Thema Natura 2000 und FFH-Managementplanung

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Natura 2000 und FFH-Managementplanung

Handbuch zur Managementplanung für FFH-Gebiete im Land Brandenburg

Gebiet

  • Naturpark Dahme-Heideseen

Kategorien

  • Natura 2000
  • Natura2000 - Projekttagebuch

Meldung vom 29.01.2021