Mineralien-Ausstellung erzeugt Diskussion über Steinkohle & Klimaschutz

Mitte März besuchte die Klasse 5b eine Mineralien Ausstellung im Naturschutzzentrum. Die Ausstellung wurde von einem Schüler der Naturparkschule Prieros mitgestaltet. Unter den Steinen und Mineralien befand sich u.a. ein Stück Steinkohle, das die Diskussion auslöste.

Das Thema Energie sparen und Klimaschutz ist für den Naturpark ein sehr wichtiges Thema. So wurde mit den SchülerInnen diskutiert, wie bereits Kinder beim Energie sparen mitwirken können.

Die besten Ideen:

  • Strom sparen: Schalte das Licht nur an, wenn du es gerade brauchst. Wenn du das Zimmer wieder verlässt: Licht aus! Genauso können technische Geräte über Nacht ausgeschalten werden. Eine Steckdosenleiste mit Ausschaltknopf kann da sehr hilfreich sein.

  • Klimafreundlich heizen: Meist reicht es, das Thermostat auf „2“ zu stellen. Beim Lüften: Heizung aus!

  • Bewusst mit Handy und Co: Wer dauerhaft sein Handy o.a. benutzt, verbraucht viel Strom. Deshalb überlege dir, wieviel und was du sehen möchtest.

  • Fahrrad statt Auto: Sprich mit deiner Familie, wie ihr gemeinsam umweltfreundlich unterwegs sein könnt. Kleinere Strecken können gut mit dem Fahrrad gefahren werden. Und Spaß macht es außerdem!

  • Wasser sparen: Versuch mal den Wasserhahn beim Zähne putzen, einseifen unter der Dusche oder Geschirr abspülen zugedreht zu lassen. Wasser muss nämlich im Klärwerk mit viel Energieaufwand gereinigt werden.

  • Ökostrom: Sprich mit deinen Eltern, welchen Stromanbieter ihr habt und wie der Strom erzeugt wird. Der Wechsel zu einem Ökostromanbieter ist nicht so aufwendig und kaum teurer.

 

Zum Hintergrund:

Die Mineralien Sammlung stammt von Prof. Dr. sc. med. Walter Kirsche und ist jetzt Bestandteil des NABU Archivs. Walter Kirsche (* 21. Juni 1920 in Oelsnitz/Erzgeb.; † 30. Juni 2008 in Pätz) war ein deutscher Anatom, Hochschullehrer, Naturforscher und Umweltschützer.

In seiner Freizeit begeisterte ihn jedoch auch die Welt der geologischen Funde. Seine Sammlung umfasst circa 130 Mineralien und Steine.

Gebiet

  • Naturpark Dahme-Heideseen

Meldung vom 23.03.2022