Umweltbildung

Brandenburgs Naturlandschaften stellen als Modellregionen für eine nachhaltige und umweltverträgliche Regionalentwicklung wichtige Erfahrungsräume dar. Durch eine breite Bildungsarbeit werden hier Informationen und Zusammenhänge über Lebensräume, Pflanzen und Tiere aber auch über die kulturhistorischen Hintergründe der Regionen und die vielfältigen Wechselbeziehungen zwischen naturräumlicher Umgebung, wirtschaftlicher Entwicklung und sozialem Umfeld vermittelt. Wichtige Träger dieser Arbeit sind neben den Verwaltungen der Naturlandschaften die Besucherinformationszentren, die Naturwacht Brandenburg sowie verschiedene regionale Partner.

Bildung für nachhaltige Entwicklung

Seit dem 1. April 2018 haben alle deutschen Naturparke die gesetzliche Aufgabe, im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) tätig zu werden (§27 Abs.2 BNatSchG). Dabei geht BNE ein ganzes Stück über die klassische Umweltbildung hinaus. Während in der Umweltbildung die Neugier für das bewusste Erleben der Natur geweckt wird, verbindet BNE ökologische, ökonomische, kulturelle und soziale Aspekte und betrachtet darüber hinaus die globale Perspektive. Ziel ist es, Menschen zu einem zukunftsfähigen Denken und Handeln zu befähigen, so dass das eigene Verhalten hinterfragt und ggf. verändert werden kann. Dabei ist es wichtig, von einer Informations-Ebene, in der man erkennt und bewertet, Kompetenzen entwickelt, um Lösungen zu finden und ins nachhaltige Handeln zu kommen.

 

Die Vereinten Nationen haben 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung definiert. BNE stellt dabei ein Schlüsselinstrument zur Erreichung dieser Ziele dar.