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Genau hundert Jahre ist es her, dass der Naturforscher Prof. Dr. Walter Kirsche das Licht der Welt erblickte. Zwar war er von Hause aus Humanmediziner, doch sein Herz schlug für die heimische Natur. Rund um seinen Wohnort inmitten des heutigen Naturpark Dahme-Heideseen fand er verborgene Paradiese und enträtselte so manches Wunder der Natur. Die neue Sonderausstellung auf der Burg Storkow lädt neugierige Besucher von Alt bis Jung ein, den Spuren Walter Kirsches zu folgen und selbst einmal in die Rolle eines Naturforschers zu schlüpfen.

Was macht ein Forscher überhaupt den ganzen Tag? Frei nach Walter Kirsche können Klein und Groß ihr Wissen an Friedfischmemory, Vogelstimmenquiz, Insektenbrille, Nestgucker und Fährtenkiste testen und Neues erfahren. Ergänzende Forscheraufträge, wie der Bau eines Aquascopes für Unterwasserbeobachtungen oder eines Nistkastens für die heimische Vogelschau, laden zum Mitmachen und Ausprobieren ein. In einem nachempfundenen Forschungslabor können selbst gesammelte oder vorhandene Proben unter einem Mikroskop genauer untersucht werden.

Schulklassen und andere Besuchergruppen sind besonders willkommen. Für sie wird ein pädagogisches Begleitprogramm angeboten.

Bis zum 19. April kann die Ausstellung täglich zu den üblichen Öffnungszeiten der Touristinformation besucht werden. Wer also beispielsweise in den Winterferien noch nach einem interessanten Ausflugsziel für jedes Alter sucht, für den hat die Burg Storkow in diesem Jahr ganz sicher etwas zu bieten.

 

Unterstützt und finanziert wurde diese Sonderausstellung aus Lottomitteln des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft sowie über die Allianz Umweltstiftung Blauer Adler und den Allianz Generalvertreter Andreas Heising, der mit seiner Agentur in Storkow ansässig ist.

Gebiet

  • Naturpark Dahme-Heideseen

Meldung vom 10.01.2020